Version 8 (August 2016)
Zur Florenliste
Inhalt:
  • akzeptierte Namen der in Deutschland gefundenen Sippen
  • Hybriden
  • Synonyme in der floristischen Literatur (im Aufbau)
  • Verbreitung in den Bundesländern (im Aufbau)
  • Status der Vorkommen
  • Angabe zur Betonung der wissenschaftlichen Namen
  • deutsche Namen (im Aufbau)
  • Zitate der Erstbeschreibungen (im Aufbau)
Nicht enthalten sind:
  • kultivierte Sippen
Bearbeiter: Karl Peter Buttler, Orber Straße 38, 60386 Frankfurt am Main, kp.buttler(at)t-online.de
Programmtechnik: Michael Thieme, Mittelseestraße 19, 60386 Frankfurt am Main, m.thieme(at)iesy.net
Mitarbeiter, die zur Fortschreibung der 7 Vorläufer-Versionen beigetragen haben:
Ralf Hand (Berlin) (1/2/3/4/5/6/7),
Franco Kämmer (Freiburg) (2/3/4/5/6/7),
Andreas König (Frankfurt am Main) (1/4/5/6/7), Sylvain Hodvina (Darmstadt) (1/2/5/6/7), Uwe Amarell (Offenburg) (2/3/4/5/7), Eckhard von Raab-Straube (Berlin) (2/3/4/5/6),
Günter Matzke-Hajek (Alfter) (1/3/4/6), Erik Welk (Halle) (1/2/3/6),
Walter Plieninger (Nordheim) (3/6/7), Dieter Frank (Halle) (3/4/7), Detlev Metzing (Oldenburg) (4/5/6), Rolf Wißkirchen (Remagen) (1/5/6), Andreas Kleinsteuber (Karlsruhe) (3/4/5), Gerwin Kasperek (Frankfurt am Main) (1/3/4),
Klaus Adolphi (Rossbach) (5/7), Ekkehard Foerster (Kleve) (2/7), Hasko Friedrich Nesemann (Hofheim am Taunus) (6/7), Christian Feuring (Bonn) (4/7), Aiko Huckauf (Kiel) (5/6), Heiko Korsch (Jena) (4/6), Andreas Zehm (Laufen) (4/6), Eggert Horst (Itzehoe) (4/5), Jürgen Klotz (Regensburg) (4/5), Rudolf May (Bonn) (2/4), Günter Gottschlich (Tübingen) (1/4), Thomas Gregor (Schlitz) (2/3), Ingo Uhlemann (Liebenau) (1/2),
Hans Reichert (Trier) (7), Heinrich E. Weber (Bramsche) (7), Wolfgang Bomble (Aachen) (6), Martin Engelhardt (Tübingen) (6), Lenz Meierott (Gerbrunn) (6), Michael Ristow (Potsdam) (6), Cyril Sampson (Northamptonshire Natural History Society, General Secretary) (6), Bernd Sauerwein (Kassel) (6), Peter A. Schmidt (Coswig) (6), Herwig Teppner (Graz) (5), Steffen Caspary (Landsweiler-Reden) (4), Heinz Henker (Neukloster) (4), Stefan Nawrath (Friedberg) (4), Bernd Schulz (Dresden) (4), George Yatskievych (St. Louis) (4), Rudolf Höcker (Eckental) (3), Gerold Hügin (Denzlingen) (3), Thomas Huntke (Berlin) (3), Kathrin Lange (Halle) (3), Daniel Lauterbach (Berlin) (3), Erwin Patzke (Aachen) (3), Stefan Rätzel (Frankfurt an der Oder) (3), Thomas Raus (Berlin) (3), W. Bernhard Dickoré (München) (2), Walter Lang (Erpolzheim) (1).
Zitiervorschlag: Karl Peter Buttler, Michael Thieme & Mitarbeiter: Florenliste von Deutschland – Gefäßpflanzen, Version 8. Frankfurt am Main, August 2016, veröffentlicht im Internet unter
http://www.kp-buttler.de
Die Version 8 wurde am 27. August 2016 veröffentlicht. Die Florenliste wird fortgeschrieben. Der Daten- bestand bleibt bis zur Veröffentlichung der nächsten Version unverändert (siehe aber im Abschnitt "Mitarbeit an der Florenliste"). Die früheren 7 Versionen der Florenliste wurden an folgenden Terminen veröffentlicht: Version 1 am 4. Februar 2010, Version 2 am 10. Oktober 2010, Version 3 am 9. August 2011, Version 4 am 18. August 2012, Version 5 am 12. Juli 2013, Version 6 am 22. August 2014, Version 7 am 30. August 2015. Die Änderungen, die in der Arbeitsversion der sechs Versionen im Internet vorgenommenen wurden, sind dokumentiert und archiviert.

Erläuterungen zur Florenliste
Datenbasis
Die Version 8 (August 2016) enthält 56.264 Namen. Sie verteilen sich auf 11.009 akzeptierte Sippen (1.329 Gattungen, 7.136 Arten ohne Unterarten sowie 1.073 Arten mit 1.471 Unterarten) und 45.255 Synonyme. Die ins Internet gestellte Version 8 ist ein Auszug aus der Stammdatenbank mit derzeit 95.611 Namen. Nicht dargestellt sind: ungeprüfte Synonyme, Kulturpflanzen und in Deutschland fehlende Sippen
In die Stammdatenbank ist eine Literaturliste integriert. Bei überprüften Namen kann das Zitat der Erstbeschreibung angezeigt werden.
Aufbau der Florenliste
Die Standardeintragung besteht aus Name, Autor(en), Jahr der Veröffentlichung, Stelle der Veröffent- lichung (Seite, Abbildung, Exsikkat), deutschem Namen.
Die akzeptierten Namen der Sippen sind alphabetisch nach Gattungen, Arten und Unterarten sortiert. Bei einigen Gattungen sind die Arten in Gruppen sortiert, um einen besseren Überblick zu ermöglichen: Euphorbia (Chamaesyce, Euphorbia s. str.), Hieracium (Hieracium s. str., Pilosella), Oenothera (Grup-pierung nach Sektionen, Subsektionen, in der Subsektion Oenothera nach Artengruppen), Ranunculus (Batrachium, Ranunculus s. str., Auricomi), Rubus (Gruppierung nach Untergattungen), Senecio (Jacobaea, Senecio s. str.), Taraxacum (Gruppierung nach Sektionen).
Die Synonyme können mit dem Schalter vor dem Namen ein- und ausgeblendet werden. Sie sind in der Regel alphabetisch sortiert. Bei einigen Sippen sind sie in Gruppen zusammengefasst, um auf infra(sub)spezifische Differenzierungen hinzuweisen und um eine bessere Übersicht zu erreichen.
Zitate der Erstbeschreibungen
Die Zitate werden nach Anklicken des Namens in einem eigenen Feld angezeigt. Die Zitate stehen nur bei überprüften Namen zur Verfügung. Bei diesen ist nach dem Veröffentlichungsjahr die Stelle der Veröffent- lichung (Seite, Abbildung, Exsikkat) angegeben.
Beim Aufbau der Datenbank verfolgen die Autoren das Ziel, alle Namen an der Stelle der Erstbeschreibung zu überprüfen. Angaben aus Sekundärquellen sind nur aus zwei Werken übernommen:
Die Namen sind dann durch „(Code)“ oder „(Euro+Med)“ markiert, und das Zitat kann der angegebenen Quelle entnommen werden. Bei allen Namen, wo die Stelle der Veröffentlichung fehlt, sind die Zitate in der Datenbank nicht verfügbar. Dies betrifft einen Teil der Namen akzeptierter Sippen und wenige Synonyme.
Länderverbreitung und Status
Die in den bisherigen Versionen verwendeten Statuskategorien I (indigen) und E (etabliert) werden zusam-mengefasst in der neuen Kategorie C (civis = Bürger). Die Kategorie C umfasst alle etablierten Sippen eines Gebiets. Unter neutraler, nicht wertender Betrachtung ist die Rolle einer Sippe in der Flora und Vegetation eines Gebietes allein durch die Etablierung bestimmt. Andere Aspekte wie etwa der Zeitpunkt der Ankunft in dem Gebiet und das Agens der Ausbreitung sind dabei untergeordnet. Da bei manchen Fragestellungen der Unterscheidung zwischen Indigenen (einschließlich Archäophyten) und Neophyten große Bedeutung beigemessen wird, wird die Kennzeichnung der Neophyten in der Florenliste beibehalten. Neophyten in Deutschland sind vor den Verbreitungsangaben mit dem Zeichen ∈ markiert.
Die Angaben zu Länderverbreitung und Status sind kombiniert. Die Verbreitungsangabe, die in eckigen Klammern […] auf den Namen folgt, beginnt mit dem Status für Deutschland insgesamt. Darauf folgt durch einen Schrägstrich abgesetzt die Verbreitung in den Bundesländern.
Die Bundesländer sind mit einem zweistelligen Kürzel genannt.
Länderkürzel:
BBBrandenburg BEBerlin BWBaden-Württemberg
BYBayern HEHessen HHHamburg (Stadt)
MVMecklenburg-Vorpommern NINiedersachsen (mit Bremen)NWNordrhein-Westfalen
RPRheinland-Pfalz SHSchleswig-Holstein SLSaarland
SNSachsen STSachsen-Anhalt THThüringen
Bei den Länderangaben ist das Statuskürzel in Petitschrift nachgestellt, falls die Sippe nicht etabliert ist. Etablierte Vorkommen sind nicht eigens markiert. Für die Statuskürzel werden aus optischen Gründen Kleinbuchstaben verwendet.
Statusangaben:
CSippe etabliert
0Sippe verschollen/ausgestorben
TSippe sich etablierend
USippe unbeständig
außerdem werden verwendet:
FAngabe falsch
?Angabe fraglich
XHybride (nicht etabliert)
Bei den Statusangaben für Deutschland gilt bei der Vereinigung der Statusangaben der Bundesländer folgende Rangordnung:
 Cmit0 T U F ? wirdC 
 0mitT U F ?  wird0 
 TmitU F ?   wirdT 
 UmitF ?    wirdU 
 Fmit?     wirdF 
Neophyten [aus Kochia, Beiheft 1 (2008), hier weitere Hinweise]
Neophyten werden als etabliert (E) eingestuft, wenn die beiden folgenden Kriterien erfüllt sind:
  • wenn sie mindestens 25 Jahre im Gebiet vorkommen (Zeitkriterium)
  • wenn sie sich im Gebiet spontan generativ fortpflanzen oder vegetativ vermehren und wenn sie ein Areal besiedelt haben, es ihnen also gelingt, vom Ort der ursprünglichen Einschleppung/Ansiedlung aus ihrer Ausbreitungsbiologie entsprechend geeignete Lebensräume im Umfeld zu besiedeln (Populationskriterium).
Taxa, die das erste Kriterium nicht erfüllen, sind in aller Regel als Unbeständige (U) zu betrachten, deren Auftreten von neuen Diasporenlieferungen aus anderen Gebieten oder der Kultur abhängig ist. Taxa, die das zweite Kriterium nicht erfüllen, verfügen oft über eine Einbürgerungstendenz (T), sofern sie beginnen, lokale Areale zu besiedeln.
Von den Kriterien werden zwei Ausnahmen zugelassen. Taxa werden auch dann als etabliert angesehen,
  • wenn sie weniger als 25 Jahre im Gebiet vorkommen, sich aber über klimatisch unterschiedliche Gebiete (Naturräume) in kürzerer Zeit ausgebreitet haben (Ersatz von Zeit durch Raum: Taxa mit schneller überregionaler Etablierung)
  • wenn sie bei nur lokaler Ausbreitung seit mindestens 100 Jahren ohne Unterbrechung am Ort der Ansiedlung vorkommen (Ersatz von Raum durch Zeit: Taxa mit langzeitiger lokaler Etablierung)
Hybriden
Bei Hybriden wird zwischen nicht etablierten und etablierten Hybriden unterschieden, die in der Florenliste verschieden dargestellt werden.
  • Nicht etablierte Hybriden sind sterile Hybriden ohne Fortpflanzung und ohne vegetative Vermehrung.
    Akzeptiert ist die Hybridformel, eventuell vorhandene Namen sind als Synonyme zugeordnet.
  • Etablierte Hybriden sind populationsbildende Hybriden mit Arealbildung, die entweder voll oder partiell fertil sind oder sich vegetativ vermehren und ausbreiten.
    Etablierte Hybriden werden wie „normale“ Arten behandelt, akzeptiert ist der Name (das Binom), die Hybridformel steht als Synonym.
Auf eine Besonderheit bei den Hybridnamen wird aufmerksam gemacht. In der Literatur vor allem des 20. Jahrhunderts wurden gelegentlich Hybriden zwischen Arten, die mit der Hybridformel bezeichnet wurden, weiter untergliedert und dafür die infraspezifischen Rangstufen verwendet. Solche Benennungen können zu Missverständnissen führen, sie können mit Hybriden, bei denen ein Elter eine infraspezifische Sippe ist, verwechselt werden. Um eine eindeutige Darstellung zu erreichen, wurde als Zusatz zum Epitheton ein nachgestellter Stern (*) eingeführt. Zwei Beispiele illustrieren das Verfahren:
  • Salix aurita × repens var. arenaria steht für die Hybride aus Salix aurita und S. repens var. arenaria, der Formel folgt kein Autor.
  • Salix aurita × repens var. subaurita* steht für die Hybride aus Salix aurita und S. repens, für die eine Varietät subaurita aufgestellt wurde, der Bezeichnung folgt der Autor.

Bedienung des Programms
Anzeige der Florenliste
Die Bedienungsoberfläche setzt sich aus einem Menübereich (links und am oberen Rand), einem Fenster für die Anzeige der Florenliste (in der Mitte und rechts) und einem Meldungsfenster (links unten) zusammen.
Beim Aufruf der Website wird zunächst eine Liste aller Gattungen der in Deutschland gefundenen Sippen angezeigt. Durch Klicken auf eine Gattung werden die zugehörigen akzeptierten Namen angezeigt. Zur Anzeige von akzeptierten Namen wird das Neuladen der Florenliste notwendig. Der Ladevorgang kann einige Sekunden dauern. Der Nutzer wird durch einen entsprechenden Hinweis im Meldungsfenster auf den aktuellen Status des Programms hingewiesen.
Die Namen sind je nach taxonomischem Rang mit unterschiedlicher Symbolik (Schriftgröße, Farbe, Ein-rückung) ausgestattet. Deren Bedeutung kann einer Abbildung Anzeige der Namen, die sich im Menübereich befindet, entnommen werden.
Über die akzeptierten Namen hinaus können auch Synonyme angezeigt werden. Hierfür klicken Sie auf das grüne Pluszeichen, das sich vor Namenseinträgen mit Synonymen befindet.
Nach Klick auf die Einträge überprüfter Namen erscheint im unteren Bereich des zweigeteilten Anzeige-fensters das Literaturzitat der Erstbeschreibung.
Alternativ zur kompakten Liste der Gattungen kann auch eine Liste aller akzeptierten Namen angezeigt werden. Hierzu klicken Sie auf die entsprechende Schaltfläche im Menübereich. In Abhängigkeit von den übrigen Einstellungen im Menübereich kann es bei Auswahl dieser Option zu erheblichen Ladezeiten (bis zu 20 Sekunden) kommen.
Filtern von Namen
Durch Klicken auf die entsprechende Checkbox können Sie die Anzeige auf Sippen beschränken, die in einem der deutschen Bundesländer vorkommen. Dadurch kann die Ladezeit der Florenliste erheblich beschleunigt werden.
Unter Status wählen können Sie die Anzeige auf Sippen mit bestimmtem Status in der jeweils ausgewählten Region beschränken. Bei Auswahl der Option Liste aller akzeptierten Namen erscheint eine Schaltfläche Zusätzlichen Filter definieren. Nach Auswahl dieser Schaltfläche wird im Anzeigefenster ein Formular bereit- gestellt, das das Filtern nach weiteren in der Datenbank vorhandenen Feldern ermöglicht. Die Datenbank wird nach den eingegebenen Werten durchsucht, die als zusätzliche Auswahlkriterien zu den im Menü- bereich ausgewählten Kriterien aktiviert werden. Als Hinweis für den Nutzer erscheint nach dem Anwenden auf der Schaltfläche des zusätzlichen Filters die Beschriftung: Aktiver Filter.
Suchen von Namen
Zum Suchen von Namen wählen Sie den Reiter Namen suchen im Menübereich. Als Standard ist Art vor- eingestellt. Geben Sie die Bestandteile des gesuchten Namens in die entsprechenden Eingabefelder ein. Zur Suche infraspezifischer Taxa kann aus einer Liste eine der in der Florenliste erfassten Rangstufen aus- gewählt werden. Standardmäßig wird die Datenbank nach Arten durchsucht, das heißt zu einer erfolg- reichen Suche werden mindestens ein Gattungsname und ein Artepitheton benötigt.
Als Suchergebnis können entweder akzeptierte Artnamen mit den gegebenenfalls zugehörigen Unterarten und Synonymen angezeigt werden oder aber komplette Gattungen, in denen die Art gefunden wurde. Wählen Sie zur Ausführung der Suche die entsprechenden Schalter.
Zur Suche nach Gattungen klicken Sie auf die Schaltfläche Gattung. Das nun nicht benötigte Eingabefeld Artepitheton wird deaktiviert. Bei dieser Art von Suche werden stets komplette Gattungen angezeigt.
Durch Klick auf den Schalter Name erstellen werden die Namensbestandteile zu einem vollständigen Namen zusammengesetzt. Dies dient zur Kontrolle der korrekten Eingabe, hat auf den Ablauf der Suche aber keinen Einfluss.
Durch Aktivierung der Checkbox Hybride werden weitere Eingabefelder und Schalter bereitgestellt, die für die Eingabe von Hybridnamen benötigt werden. Je nach Betätigung der Schalter werden unterschiedliche Eingabefelder aktiviert und unterschiedliche Optionen angeboten. Für die Eingabe von Formeln statt Namen wird ein zusätzliches Feld bereitgestellt, in das je nach Anwendungsfall die Artepitheta oder die komplette Formel einzutragen sind. Die Aktivierung oder Deaktivierung von Eingabefeldern lässt jeweils erkennen, an welcher Stelle Eingaben zu machen sind. Im Fall von Hybridnamen wird das Hybridzeichen × automatisch vom Programm an der richtigen Stelle eingetragen. Bei Hybridformeln muss das ×-Zeichen vom Benutzer durch Betätigen des ×-Schalters, der sich neben dem Eingabefeld für Formeln befindet, eingetragen werden. Die Überprüfung der Eingabe mit Hilfe des Schalters Name erstellen ist bei Hybriden besonders zu empfehlen.

Mitarbeit an der Florenliste
Die Florenliste wird kontinuierlich fortgeschrieben, jegliche Mitarbeit ist daher sehr erwünscht. Alle Per- sonen, die Verbesserungen und Ergänzungen melden, werden als Mitautoren genannt.
Für die Fortschreibung der Florenliste im Internet ist folgendes Verfahren vorgesehen:
  • Voraussetzung für die Bearbeitung ist eine Registrierung, bei der Name, Anschrift und E-Post-Adresse erfasst werden.
  • Nach erfolgreicher Anmeldung wird eine Arbeitsversion der Florenliste geladen, in der Verbreitungs-angaben und taxonomische Angaben mit Hilfe von Formularen geändert und neue Namen (akzeptierte Namen und Synonyme) aufgenommen werden können.
  • Außer in der Arbeitsversion der Florenliste wird jede Änderung automatisch in einer zusätzlichen Datenbank (Dokumentation) erfasst, die alle Änderungen nachvollziehbar macht.
In der Arbeitsversion der Florenliste vorgenommene Änderungen sind sofort sichtbar, während die Stamm- version unverändert bleibt. Dies gilt aus technischen Gründen nicht für neue Namen, die nur in der Doku-mentation gespeichert werden. Die Änderungen werden sukzessive in die Stammdatenbank übertragen, eventuell nach Rückfrage bei dem Melder oder der Melderin, und sind dann in der nächsten Version der Florenliste in der Stammversion verfügbar.
Änderungen bei den Verbreitungs- oder Statusangaben sollen kurz begründet werden, beispielsweise durch die Angabe der Quelle, wenn die Änderung bereits publiziert ist, oder durch den Hinweis auf einen eigenen Fund, möglichst mit Angabe des Herbarbelegs und dessen Aufbewahrungsort.
Bei der Meldung von Neophyten ist die Definition der Kategorien C, T und U (siehe oben) zu beachten!
Dokumentation
Die Dokumentation der Änderungen wird stetig fortgeschrieben. In ihr werden für jede Änderung die Sippe, der Zustand vor und nach der Änderung, der Grund der Änderung, die Person und das Datum erfasst. Die Dokumentation ist für die registrierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Internet einsehbar.
Terminologie
Stammdatenbank: Datenbank bei den Bearbeitern, aus der die jeweilige Internetversion generiert wird, enthält außer Namen, Autoren, Zitaten und Verbreitungsangaben verschiedene Hintergrundinformationen
Stammversion = Version [Nummer]: im Internet verfügbarer Auszug aus der Stammdatenbank, bleibt für einen gewissen Zeitraum bis zur nächsten Version unverändert, aufeinander folgende Versionen werden fortlaufend nummeriert
Arbeitsversion: entspricht am Beginn der Stammversion, wird durch eingehende Änderungen fort-geschrieben, neue Informationen werden in die Stammdatenbank übernommen und sind im Internet in der folgenden Stammversion verfügbar